Knochenheilung nach Knochenoperation
Studie 1
Knochenheilung nach Knochenoperation**
Autoren, Titel der Studie und Quelle:
Borsalino G, Bagnacani M, Bettati E, et al: Electrical stimulation of human femoral intertrochanteric osteotomies. Clin Orthop 1988;237:256-263.
Patientenanzahl: 31
Krankheit:
Degenerative osteoarthritis einer oder beider Hüfte(n)
Behandlung:
Rekonstruktion und chirugische Standänderung des Hüftkopfes.
MFT75 Hz, 18 Gauß, 8 St/Tg, 3 Monate.
Verbesserung:
Die MFT Gruppe zeigte eine hochsignifikante Zunahme der Kallusbildung und der trabekulären Brückenbildung an der Osteotomiestelle.
Bemerkungen:
Die Autoren halten diese Studie deswegen für sehr wichtig, da sie der Meinung sind, dass die Knochenheilung nach Knochenoperation ein eigenes Kapitel ist, das nicht mit frischen Brüchen oder mit verzögert-heilenden Brüchen verglichen werden kann.
Studie 2
Knochenheilung nach Knochenoperation**
Autoren, Titel der Studie und Quelle:
Mammi GI, Rocchi R, Cadossi R, Massari L, Traina GC: The electrical stimulation of tibial osteotomies. Clin Orthop 1993;246-253.
Patientenanzahl: 40
Krankheit: Degenerative Arthrose des Knies.
Behandlung:
Operativer Eingriff in den unteren Teil des Kniegelenkes.
MFT: 8 St/Tg, 60 Tage. 75 Hz.
Verbesserung:
Röntgenbildbeurteilung nach 60 Tagen: Plazebogruppe zeigte Heilung die üblich ist. MFT Gruppe: 72,2 % zeigte weitaus fortgeschrittenere Heilung.
Bemerkungen:
Autoren halten diese Daten für einen klaren Nachweis der Wirksamkeit der MFT, auch für diese Knochenoperationsverläufe, wie schon bei der Hüftoperation beschrieben (Borsalino 1988)
** Die Behandlung mit pulsierenden Magnetfeldern scheint auf Grund von Doppelblind kontrollierten randomisierten Studien der Plazebo-Behandlung überlegen zu sein.
* Die Behandlung mit pulsierenden Magnetfeldern scheint auf Grund von kontrollierten Studien der Kontroll-Behandlung überlegen zu sein.

